Wiederherstellung des Sommerhauses Max Liebermanns und des Gartens

 

Bei der Wiederherstellung der Villa und ihrem Umbau zu einem Museum wurde größte Sorgfalt auf die Erhaltung der historischen Bausubstanz gelegt. Für die Umbaumaßnahmen war das Architekturbüro Nedelykov Moreira, Berlin verantwortlich.

 

Im Obergeschoss befinden sich die Ausstellungsräume. Zentraler Raum ist das restaurierte Atelier, dessen tonnengewölbte Decke wiederhergestellt wurde. Die angrenzenden ehemaligen Wohn- und Schlafräume wurden durch Durchgänge miteinander verbunden, so dass ein Rundgang möglich ist. In diesen ehedem sehr privaten Räumen werden in einer Dauerausstellung Gartengemälde, Pastelle und Grafiken gezeigt.

 

Die Räume im Erdgeschoss der Villa werden zu Dokumentationszwecken und für Veranstaltungen genutzt. Darüber hinaus beherbergen sie das Museumscafé.

 

Am Beginn der Wiederherstellung des Gartens der Liebermann-Villa stand ein Gutachten, das der Landschaftsarchitekt Reinald Eckert 1993-1994 im Auftrag der Berliner Landesgarten-Denkmalpflege erarbeitet hat. Auf der Grundlage der überlieferten Fotografien und Planzeichnungen und nicht zuletzt der Gemälde Max Liebermanns rekonstruierte Eckert hier die ursprüngliche Form des Gartens und betreute so die historisch korrekte Wiederherstellung der denkmalgeschützten Anlage. Mit Rücksicht auf die veränderten Bedingungen einer Nutzung als Museum ist lediglich die Wegführung im vorderen Stauden- und Nutzgarten verändert worden.

 

Im Gärtnerhaus wurden, direkt am Eingang zum Grundstück, Kasse und Museumsshop untergebracht. Damit haben die Besucher beim Betreten und Verlassen des Grundstückes die Möglichkeit, sich mit Hilfe der sorgfältig ausgewählten Produkte des Museumsshops über Leben und Werk des Künstlers sowie einiger Zeitgenossen zu informieren.



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